FAQ`s
Auf dieser Seite findest du Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Joyce Städtetrip. Wenn du mich begleiten oder an einem Marathontag dabei sein möchtest, lies bitte zuerst die Abschnitte „Mitlaufen & Verhalten“ und „Infos zu den Marathontagen“. Viele Fragen klären sich dort bereits – und helfen uns, das Projekt konzentriert weiterzuführen.
Ja, du kannst mich beim Laufen begleiten.
Du kannst spontan für einen Abschnitt dazukommen – egal ob für 1 km oder für einen längeren Teil der Strecke.
Du kannst mich dabei zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf Inlinern begleiten.
Wichtig ist, dass du dich an die Verhaltensregeln hältst und Rücksicht auf das gemeinsame Laufen nimmst.
Treffpunkt und Startzeit findest du immer bei dem jeweiligen Marathontag auf der Website.
Ja.
Wenn du mich begleitest, meldest du dich vor Ort an, indem du am Start oder an einem Verpflegungspunkt einen QR-Code scannst und eincheckst.
Mit dem Check-in:
Eine Anmeldung im Voraus ist nicht nötig – der Check-in erfolgt direkt am Lauftag.
Wichtig:
Der Check-in dient nur der Organisation und Dokumentation.
Das Projekt ist keine offizielle Laufveranstaltung und die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung.
Ja.
Montags und an meinem Geburtstag (07.04.2026) sind Run-Alone-Days.
An diesen Tagen laufe ich alleine oder nur mit engen Freunden.
Ich brauche diese Tage, um meine körperliche und mentale Energie wieder aufzuladen und das Projekt langfristig durchzuhalten.
Wichtig:
An Run-Alone-Days wünsche ich mir auch keine Unterstützung an der Strecke (kein Begleiten und kein Überraschungsbesuch).
An diesen Tagen möchte ich den Lauf bewusst ruhig und für mich machen.
Vielen Dank für euer Verständnis – diese Pausen helfen mir, an allen anderen Tagen wieder gemeinsam mit euch laufen zu können.
Das Tempo hängt stark von meiner täglichen Verfassung und von der Strecke ab.
In der Regel laufe ich auf flachen Abschnitten zwischen 5:30 und 6:00 min/km.
An guten Tagen oder auf geeigneten Teilstücken kann es auch mal zwischen 5:00 und 5:30 min/km schneller werden.
In bergigen oder sehr hügeligen Strecken sieht das anders aus – dort werden wir auch gehen müssen, weshalb sich dort keine feste Pace angeben lässt.
Wenn du dir unsicher bist, ob du das Tempo laufend halten kannst, kannst du mich auch mit dem Fahrrad begleiten.
Bitte achte dabei besonders auf die Streckenverhältnisse und die Höhenmeter.
Ja.
Du kannst mich so lange begleiten, wie du möchtest – egal ob für 1 Kilometer oder für einen längeren Abschnitt der Strecke.
Du musst nicht den ganzen Marathon mitlaufen.
Auch kurze Teilstücke sind jederzeit möglich.
Ja, du kannst mich auch mit dem Fahrrad oder auf Inlinern begleiten.
Wichtig ist dabei, dass du Rücksicht auf die Läuferinnen und Läufer nimmst und dich so verhältst, dass niemand gefährdet oder behindert wird.
Bitte fahre vorausschauend und halte ausreichend Abstand, besonders auf schmalen Wegen oder bei vielen Mitläufern.
Wenn die Strecke sehr eng, steil oder unübersichtlich ist, kann es sein, dass eine Begleitung mit Fahrrad oder Inlinern nicht sinnvoll oder möglich ist.
Grundsätzlich ist Begleitung mit Hund, Pferd oder Kinderwagen möglich – dabei gilt aber:
Die Sicherheit aller Mitläufer steht immer an erster Stelle.
Wenn du mit Hund mitläufst:
Für Pferde und Kinderwagen gilt ebenfalls:
Sie dürfen keine Gefahr oder Behinderung für andere darstellen.
Auf engen, unübersichtlichen oder stark befahrenen Strecken kann es sein, dass eine Begleitung damit nicht möglich ist.
Im Zweifel gilt:
Bitte entscheide dich für die rücksichtsvollste Lösung – für dich, für dein Tier und für alle anderen.
Ja.
Auch bei diesem Projekt gilt:
Jeder, der mich begleitet – egal ob laufend, mit dem Fahrrad oder auf Inlinern – bekommt ein kostenloses Teilnehmerbändchen.
Das Bändchen ist ein kleines Zeichen der gemeinsamen Zeit und ein Dankeschön, dass du Teil des Projekts bist.
Wichtig:
Wir verschicken keine Bänder per Post und auch der „Praktikant“ fährt nicht extra los, um Bändchen zu verteilen.
Du bekommst dein Bändchen direkt vor Ort – sprich uns einfach beim Start, an einem Verpflegungspunkt oder am Ziel an.
Beim gemeinsamen Laufen geht es um ein respektvolles Miteinander und darum, dass wir die Zeit zusammen genießen.
Bitte stell dich zu Beginn oder beim Lauf kurz vor:
Wer bist du? Was machst du?
So weiß ich und die Mitläufer, mit wem wir unterwegs sind – ihr kennt mich, aber ich kenne euch meist noch nicht. Ein paar interessante Keyfacts über dich sind total willkommen.
Bitte hab Verständnis dafür, dass ich nicht jeden Tag mehrmals die gleichen Fragen zum Projekt beantworten kann.
Alle wichtigen Infos findest du hier auf der Website – und viele Fragen können auch gern andere Mitläufer beantworten.
Ich freue mich sehr, wenn du mir stattdessen etwas über die Region, die Geschichte oder besondere Orte entlang der Strecke erzählst.
Das macht jeden Lauf für mich abwechslungsreich und besonders.
Wichtig beim Laufen selbst:
Grundsätzlich gilt:
Wir laufen gemeinsam, rücksichtsvoll und ohne Leistungsdruck – im Mittelpunkt steht das gemeinsame Erlebnis.
Grundsätzlich ist es wünschenswert, dass wir als Gruppe zusammen laufen – das ist kein Wettkampf.
Wenn du unbedingt vorlaufen möchtest, macht nur Sinn, wenn du die Route selbst auf deiner Laufuhr gespeichert hast und genau weißt, wo es langgeht.
Ich kann während des Laufens keine Richtungsangaben für Vorauslaufende geben.
Ich selbst laufe auch nicht die ganze Zeit vorne, sondern bewege mich bewusst in der Gruppe.
Wenn dir das Tempo zu langsam ist, kannst du dich jederzeit ausklinken.
Eine Ausnahme sind die letzten Meter vor dem Ziel – diese möchte ich gerne alleine vorne laufen, das ist für mich ein festes Ritual.
Bitte hab Verständnis dafür, dass ich während des Laufens nicht ständig Fragen zum Projekt beantworten kann.
Wenn ich jeden Tag mehrmals die gleichen Fragen beantworte (z. B. „Wie bist du auf die Idee gekommen?“), kostet das sehr viel mentale Energie, die ich für den Lauf brauche.
Alle wichtigen Infos zum Projekt findest du hier auf der Website – und viele Fragen können auch gern andere Mitläufer beantworten.
Was ich dagegen sehr mag:
Erzähl mir etwas über dich, über die Region, die Geschichte oder besondere Orte entlang der Strecke.
Das macht den Lauf für mich abwechslungsreich und gibt mir neue Eindrücke.
So bleibt der Lauf für uns alle ein schönes gemeinsames Erlebnis.
Die Route ist vorab geplant und auf der Website veröffentlicht, damit:
Wenn wir die Strecke spontan ändern würden, könnten:
Deshalb halten wir uns an die geplante Route – auch wenn ein anderer Weg vielleicht gerade schöner aussehen würde.
So funktioniert das Projekt für alle Beteiligten zuverlässig.
Eine Ausnahme war der Winter. Hier mussten wir spontan die Route wegen des Schnees umdisponieren.
Ja, das ist grundsätzlich erlaubt – ich filme euch ja auch.
Wichtig ist dabei, dass du keine anderen Läufer gefährdest.
Bitte filme so, dass du:
Achte außerdem darauf, dass sich nicht jeder automatisch gefilmt fühlen möchte.
Im Zweifel gilt: lieber einmal mehr fragen als einfach draufhalten.
Nein, bitte bring keine Musikboxen oder Lautsprecher mit.
Beim gemeinsamen Laufen möchte ich mich auf den Lauf und auf die Umgebung konzentrieren.
Laute Musik kann andere Mitläufer stören, meine Konzentration beeinträchtigen und im Straßenverkehr sogar gefährlich sein.
Wenn du Musik hören möchtest, nutze bitte Kopfhörer und achte trotzdem auf deine Umgebung.
Da es sich nicht um eine offizielle Laufveranstaltung handelt, wird keine Verpflegung gestellt.
Du bist daher selbst dafür verantwortlich, ausreichend Wasser, Snacks oder Gels für deinen Laufabschnitt mitzubringen.
Ausnahme:
Wenn du den Squeezy Dispenser in der Joyce Edition dabei hast, bekommst du bei uns eine kostenlose Füllung Energy Gel.
Zeig ihn einfach vor Ort vor und lass ihn auffüllen.
Die Pausen sind wichtig für Verpflegung und Erholung.
Der Praktikant wartet etwa alle 6–8 Kilometer an der Strecke auf mich. Meist bei Km 7,14, 21, 27, 34, 38.
Dort mache ich jeweils eine kurze Pause, um zu trinken, Energie aufzunehmen und mich kurz zu sammeln, damit ich den Marathon gesund und sicher weiterlaufen kann.
Nur so ist es möglich, das Projekt über viele Tage hinweg durchzuhalten.
Die Pausen gehören fest zum Ablauf des Laufs dazu und sind kein Zeichen von Schwäche, sondern notwendig für die Regeneration unterwegs.
Die Länge der Pausen kann variieren.
Manchmal reichen 2–3 Minuten, manchmal brauche ich auch 5 bis 10 Minuten – je nachdem, wie es mir gerade geht und was an Verpflegung oder Organisation nötig ist.
Bitte hab dafür Verständnis:
Die Pausen dienen meiner Erholung und Versorgung, damit ich den Marathon sicher und gesund fortsetzen kann.
Wir starten weiter, sobald ich bereit bin.
Ja, das ist möglich – und grundsätzlich kannst du überall auf der Strecke ein- oder aussteigen.
Die Verpflegungspunkte bieten sich dafür besonders an, weil dort unser Auto steht.
Wenn du deine eigene Verpflegung bei uns ins Auto legen möchtest, ist ein Einstieg oder Ausstieg an einem Verpflegungspunkt am sinnvollsten.
Ja.
In meiner Coros-Uhr ist die Autostopp-Funktion aktiviert.
Das bedeutet:
So habe ich am Ende des Marathons sowohl die Nettozeit (reine Laufzeit) als auch die Bruttozeit (inklusive Pausen).
Unser Begleitfahrzeug ist bereits randvoll mit Kleidung, Verpflegung und allem, was man für 495 Marathons braucht.
Deshalb bitten wir euch:
Bitte verzichtet auf große Gepäckstücke wie:
Diese können nicht mitgenommen werden.
Der Platz im Auto ist sehr begrenzt und das Fahrzeug ist ohnehin schon voll.
Eine kleine Tasche oder ein Jutebeutel (ca. 35 × 35 × 25 cm) findet in der Regel Platz. siehe den nächsten Punkt.
Ja, das ist möglich – unter festen Regeln.
Eine kleine Tasche oder ein Jutebeutel (ca. 35 × 35 × 25 cm) mit deinen Getränken findet in der Regel Platz – sofern es die Teilnehmerzahl an dem Tag zulässt.
Wo kommt deine Tasche hin?
Wichtig:
Nach dem Marathon:
Grundsätzlich gilt:
Vielen Dank für euer Verständnis und eure Rücksichtnahme.
Nein.
Das Projekt ist keine offizielle Laufveranstaltung und kein organisierter Wettkampf.
Es gibt keine Streckensperrungen, keine Startnummern und keinen Veranstalter im rechtlichen Sinne.
Wer mich begleitet, tut das freiwillig und auf eigene Verantwortung.
Das gemeinsame Laufen ist ein offenes Mitlaufen im Rahmen meines Projekts – kein Event mit Veranstalterhaftung.
Wer mich begleitet, läuft auf eigene Verantwortung mit.
Es gibt keinen Veranstalter im rechtlichen Sinne und keine Absicherung über das Projekt.
Jede Person entscheidet selbst, ob sie körperlich fit genug ist, mitzulaufen, und ist für sich selbst verantwortlich – insbesondere im Straßenverkehr und bei gesundheitlichen Problemen.
Bitte schätze deine eigenen Fähigkeiten realistisch ein und achte auf deine Sicherheit und die der anderen.
Da es sich nicht um eine offizielle Laufveranstaltung handelt, bist du nicht über uns versichert, wenn du mitläufst.
Du bist selbst dafür verantwortlich, über eine eigene Kranken-, Unfall- oder Haftpflichtversicherung abgesichert zu sein.
Bitte entscheide eigenverantwortlich, ob du mitlaufen möchtest, und schätze deine körperliche Verfassung realistisch ein.
Im Straßenverkehr gelten für uns ganz normal die gesetzlichen Verkehrsregeln.
Das bedeutet:
Für Begleitpersonen mit dem Fahrrad gilt:
Da es keine offizielle Laufveranstaltung ist, gibt es:
Jede Person, die mitläuft, ist selbst dafür verantwortlich, sich verkehrsgerecht und umsichtig zu verhalten.
Es gibt keine medizinische Betreuung und keine Sanitäter, die den Lauf begleiten.
Nein, ich habe keine feste ärztliche Betreuung während des Projekts.
Wir haben aber einen Physiotherapeuten, der mich bei Problemen unterstützt und mir Anleitungen gibt, wie ich Beschwerden in den Griff bekomme.
An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an Hebi für die Unterstützung! 🙏
Nein, vor Ort ist kein Physiotherapeut dabei.
Wir haben aber einen Physiotherapeuten, der mich bei Problemen unterstützt und mir Anleitungen gibt, wie ich damit umgehen kann.
Diese Maßnahmen setze dann ich selbst um oder der Praktikant hilft mir dabei.
Die Details zu jedem einzelnen Marathon findest du auf der jeweiligen Event-Detailseite hier auf der Website.
Dort siehst du unter anderem:
Für jeden Marathontag gibt es eine eigene Seite, die regelmäßig aktualisiert wird.
Bitte informiere dich immer dort – das ist die verlässlichste Quelle für alle Tagesinfos.
Die genauen Treffpunkte und Startzeiten findest du immer auf der jeweiligen Event-Detailseite des Marathontags hier auf der Website.
Grundsätzlich gilt:
Da sich Zeiten je nach Strecke, Wetter oder Organisation ändern können, gilt:
Die Detailseite des jeweiligen Marathons ist immer die verbindliche Quelle für Treffpunkt und Startzeit.
Die An- und Rückreise organisiert jeder Teilnehmer selbstständig.
Wir stellen keinen Shuttle-Service und übernehmen keine Organisation für An- oder Abreise.
Bitte plane deine Anreise so, dass du pünktlich zum Start am Treffpunkt bist, und deine Rückreise so, dass du den Lauf jederzeit selbstständig beenden kannst.
Da Start- und Zielorte unterschiedlich sein können, informiere dich bitte immer vorab auf der jeweiligen Event-Detailseite über die genauen Orte.
Wenn du zu spät zum Start kommst, warten wir nicht extra.
Du kannst aber versuchen, später auf der Strecke einzusteigen, wenn du weißt, wo wir gerade laufen.
Die geplante Route findest du auf der jeweiligen Event-Detailseite.
Bitte beachte:
Wenn du uns nicht mehr einholen kannst, ist das kein Problem – dann klappt es einfach an einem anderen Tag.
Spontane Änderungen der Startzeit kommunizieren wir in der Regel über Instagram-Storys – meist am Abend davor oder wenn es Probleme bei der Anreise gibt.
Grundsätzlich gilt:
Die Event-Detailseite auf der Website ist immer die verbindliche und aktuellste Quelle für Startzeit, Treffpunkt und geplante Strecke.
Spontane Streckenänderungen während des Laufs siehst du am zuverlässigsten im Livetracking.
Wenn du mitlaufen willst, gilt daher:
Die Event-Detailseite auf der Website ist die verbindliche Hauptquelle für alle Infos zu Treffpunkt, Startzeit und Strecke.
Bei akuten oder sehr kurzfristigen Änderungen (z. B. wegen Anreiseproblemen oder Wetter) informieren wir jedoch zuerst über Instagram-Storys.
Kurz gesagt:
Änderungen können sich auch sehr kurzfristig ergeben – im Extremfall sogar am selben Tag.
Gründe dafür können zum Beispiel sein:
Startzeiten ändern wir möglichst am Vortag und kommunizieren das über die Instagram-Storys.
Spontane Streckenänderungen während des Laufs siehst du am zuverlässigsten im Livetracking.
Deshalb gilt:
Joyce Städtetrip“ ist nach der Deutschland Umrundung mein zweites großes Laufprojekt, bei dem ich jeden Tag einen Marathon laufe – 495 Tage am Stück – durch alle 2.059 Städte Deutschlands.
Insgesamt lege ich dabei rund 21.312 Kilometer und über 200.000 Höhenmeter zurück.
Das Projekt ist kein Wettkampf, sondern eine persönliche Herausforderung und ein Community-Projekt:
Ich möchte zeigen, was mental und körperlich möglich ist – und Menschen dazu motivieren, selbst aktiv zu werden.
Wer möchte, kann mich auf einzelnen Etappen begleiten, unterstützen oder das Projekt über Social Media verfolgen.
Nach den Erfahrungen der Deutschland-Umrundung war für uns klar:
So ein Projekt wollen wir irgendwann noch einmal machen.
Wir hatten viele verschiedene Ideen – und eines Morgens kam Sven von der Toilette und sagte ganz trocken:
„Wir laufen einfach alle deutschen Städte ab.“
Ich war davon anfangs gar nicht so begeistert.
Die Dimension hat mich eher abgeschreckt als motiviert.
Aber mit der Zeit ist die Idee in mir gereift – und je mehr wir darüber gesprochen haben, desto mehr habe ich gemerkt:
Eigentlich ist das ein richtig starkes Projekt.
So wurde aus einer verrückten Idee Schritt für Schritt ein konkreter Plan –
und aus dem Plan schließlich der Joyce Städtetrip.
Das Projekt dauert 495 Tage – vom 01.06.2025 bis zum 08.10.2026.
Gestartet bin ich am 01.06.2025 in Helmstedt und das Ziel ist am 08.10.2026 in Berlin.
Das Projekt endet am 08.10.2026 in Berlin.
Der Zieleinlauf ist am Olympischen Platz vor dem Olympiastadion Berlin.
Insgesamt laufe ich rund 21.312 Kilometer durch ganz Deutschland.
Diese Strecke verteilt sich auf 495 Marathons in 495 Tagen und führt durch alle 2.059 Städte des Landes.
Ich laufe durch alle 2.059 Städte in ganz Deutschland.
Dabei ist es mein Ziel, jede offiziell anerkannte Stadt zu erreichen –
Stand: 31.12.2024, Quelle: Statistisches Bundesamt.
Eine Stadt ist eine Gemeinde mit offiziell verliehenem Stadtrecht.
Das Stadtrecht ist ein landesrechtlich verliehener Status, der einer Gemeinde über den Amtlichen Gemeindeschlüssel (AGS) den Titel „Stadt“ gibt.
Damit sind unter anderem Selbstverwaltung, kommunale Satzungen und besondere Rechte (z. B. Markt- und Festrechte) verbunden.
Die ausführliche Erklärung findest du hier:
https://joyce-huebner.com/was-ist-eine-stadt
Am Anfang stand die große Frage:
Wie viele Kilometer sind es auf der kürzesten Route durch alle Städte – mit dem Zielpunkt Berlin?
Wir haben dafür verschiedene KI-Tools genutzt, um die kürzeste mögliche Strecke zu berechnen.
Eine eindeutige Lösung war so aber nicht möglich.
Dann hatte Sven die Idee, Google Maps direkt anzuschreiben –
für uns das einzige Unternehmen mit:
Google Maps fand unsere Idee so spannend, dass sie uns mit Hilfe ihres Logistiktools unterstützt haben, um eine grobe Route durch alle Städte mit möglichst kurzer Gesamtstrecke zu berechnen.
Als diese Grundroute feststand, habe ich mich selbst an den Feinschliff der Routenplanung gemacht:
Ich habe die Etappen auf einzelne Marathontage aufgeteilt und die Strecke so angepasst, dass sie im Alltag laufbar, logisch und organisatorisch machbar ist.
Nachdem wir die grobe Route von Google Maps bekommen hatten, hat der Feinschliff der Routenplanung etwa vier Monate gedauert.
Davon habe ich einen Monat (Januar 2025) in Vollzeit ausschließlich an der detaillierten Ausarbeitung der Tagesetappen gearbeitet.
Mein Ziel ist es, jede Stadt zu erreichen – nicht jedes Stadtzentrum.
Die Stadtgrenzen liegen teilweise weit außerhalb des eigentlichen Zentrums.
Wenn ich jede Innenstadt exakt ansteuern würde, wäre die Gesamtstrecke noch einmal rund 5.000 Kilometer länger.
Mir ist wichtig, alle Städte auf der Route mitzunehmen und das Projekt in einem realistischen Rahmen umsetzen zu können.
Deshalb orientiert sich die Strecke an den offiziellen Stadtgrenzen und nicht zwingend am geografischen Mittelpunkt oder an der Innenstadt.
Die Reihenfolge der Städte und die Tagesrouten stehen fest.
Was sich punktuell ändern kann, sind kleine Laufabschnitte, zum Beispiel wegen:
Solche Anpassungen kommunizieren wir:
Die Detailseite ist dabei immer die verbindliche Quelle für die geplante Strecke des Tages.
Von der ersten Idee bis zum Start des Projekts hat die Planung insgesamt etwa eineinhalb Jahre gedauert.
Ja, beides ist geplant.
Nach dem Projekt soll es ein neues Buch geben – und außerdem eine Dokumentation über den Städtetrip.
Gerade der Dokumentarfilm ist für mich etwas ganz Besonderes, denn damit geht für mich ein großer Traum in Erfüllung.
Beides entsteht nach Projektende, wenn genug Abstand da ist, um alles in Ruhe aufzuarbeiten und zu erzählen.
Mich begleitet Sven („der Praktikant“) im Begleitfahrzeug.
Er kümmert sich unterwegs um alles, was im Hintergrund läuft – zum Beispiel:
Kurz gesagt:
Alles, was man sieht (Social Media, Inhalte, Auftritt), mache ich –
alles, was man nicht sieht, macht Sven.
Ohne diese Aufteilung wäre das Projekt in dieser Form nicht möglich. Wir sind ein perfektes Team:)
Die Wahrscheinlichkeit geht gegen null.
Der Praktikant hat beim Projekt andere Aufgaben:
Er hält mir im Hintergrund den Rücken frei, damit ich mich aufs Laufen konzentrieren kann.
Ein kleines Highlight gab es aber trotzdem:
Bei diesem Projekt ist er tatsächlich schon einmal 2 Kilometer mitgelaufen.
Die täglichen Zusammenfassungen findest du auf meinen Social-Media-Kanälen:
Dort bekommst du jeden Tag Einblicke in:
Ein Camper klingt auf den ersten Blick praktisch – für unser Projekt wäre er aber oft unpraktisch gewesen.
Viele Routenführungen zu den Verpflegungspunkten (VPs) sind teilweise sehr schmal, abgelegen oder unübersichtlich.
Mit einem Camper wären diese Strecken teilweise gar nicht erreichbar.
Wir brauchen vor allem:
Deshalb ist unser VW Tayron das optimale Begleitfahrzeug für dieses Projekt –
beweglich genug für schwierige Strecken, aber groß genug für alles, was wir täglich brauchen.
Wir sind mit dem VW Tayron absolut zufrieden – für uns ist er ein echter Traumwagen.
Er ist ein echtes Platzwunder und bietet genug Raum für:
Kurz gesagt:
Der VW Tayron ist für unser Projekt der perfekte Begleiter.
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Volkswagen AG für die Bereitstellung des Fahrzeugs.
Der Praktikant fährt im Schnitt etwa 100 Kilometer pro Tag.
Das ergibt sich aus:
Golfi macht während des Projekts Urlaub.
Er steht in dieser Zeit sicher bei meinem Cousin und genießt dort seine wohlverdiente Auszeit. 😊
Wir übernachten überwiegend in Hotels und Pensionen, die gut bewertet sind und möglichst nah am Start- oder Zielort liegen (in der Regel maximal ca. 20 Minuten entfernt).
Die konkrete Frage
„Wo schlaft ihr heute?“
beantworten wir während der Tour nicht – aus zwei Gründen:
So stellen wir sicher, dass Regeneration und Organisation nicht zusätzlich belastet werden.
Meistens wechseln wir täglich die Unterkunft, weil sich Start- und Zielorte fast jeden Tag ändern.
Wenn es die Route hergibt, bleiben wir auch mal zwei Nächte an einem Ort.
Ein einziges Mal haben wir sogar drei Nächte in derselben Unterkunft verbracht – das fühlte sich schon fast wie ein kleines Zuhause an.
Nein.
Die Unterkünfte buchen wir „auf Sicht“, meist 7 bis 14 Tage im Voraus, um flexibel auf Strecke, Wetter und Belastung reagieren zu können.
Wir schicken unsere Wäsche regelmäßig zu unserem Freund Justin.
Er wäscht sie für uns und schickt sie uns anschließend wieder zurück.
Klingt umständlich – ist für uns aber die einfachste und effektivste Lösung.
Da wir fast jeden Tag an einem anderen Ort sind, können wir die Kleidung unterwegs kaum waschen und vor allem nicht zuverlässig trocknen.
So haben wir immer saubere Sachen, ohne vor Ort auf Waschmöglichkeiten angewiesen zu sein.
Der Alltag zwischen den Marathons ist stark auf Erholung und Organisation ausgerichtet.
Nach dem Lauf geht es vor allem um:
Parallel dazu kümmern wir uns um:
Im Grunde ist jeder Tag ähnlich aufgebaut.
Diese feste Struktur hilft uns, den Alltag zu bewältigen – auch wenn sie manchmal mühsam ist.
Mein Essen an einem Marathontag ist vor allem einfach, kohlenhydratreich und alltagstauglich.
Vor dem Lauf (Frühstück):
Während des Marathons:
Nach dem Marathon:
Einen detaillierten Einblick in einen kompletten Marathontag findest du hier:
https://joyce-huebner.com/what-i-eat-in-a-day-staedtetrip
Nach dem Marathon steht für mich vor allem Ruhe im Mittelpunkt.
Das bedeutet konkret:
Regeneration ist für mich genauso wichtig wie das Laufen selbst –
nur so kann ich am nächsten Tag wieder einen Marathon starten.
Allein durch den täglichen Marathon verbrenne ich im Durchschnitt etwa 2.500 Kalorien (Stand: Halbzeit des Projekts).
Dazu kommt noch mein normaler Tagesverbrauch.
Insgesamt bedeutet das:
Ich muss pro Tag etwa 4.000 bis 5.000 Kalorien zu mir nehmen, um den Energieverlust auszugleichen und regenerieren zu können.
Das Essen ist damit ein genauso wichtiger Teil des Projekts wie das Laufen selbst.
Grundsätzlich habe ich kein Problem damit, jeden Tag in einem neuen, fremden Bett zu schlafen.
Viel Schlaf ist für mich eine der einfachsten und wichtigsten Formen der Regeneration.
Ich versuche, pro Nacht etwa 9 Stunden zu schlafen – das klappt in der Regel auch.
Nur manchmal wird es schwieriger …
wenn der Praktikant schnarcht. 😉
Ja.
Ich habe vor dem Projekt eine umfangreiche sportmedizinische Untersuchung an der Charité Berlin gemacht.
Dabei wurden alle relevanten Werte geprüft – und alles war in Ordnung.
So bin ich medizinisch abgesichert in das Projekt gestartet.
Ich kenne meinen Körper mittlerweile sehr gut und kann zwischen ernsthaften Verletzungen und normalen Überlastungserscheinungen unterscheiden.
Bei echten Verletzungen würde ich mir sofort ärztlichen Rat holen.
Bei typischen Überlastungsproblemen wende ich mich an unseren befreundeten Physiotherapeuten, der mir Anleitungen gibt, wie ich damit umgehen kann.
So versuche ich, Probleme früh zu erkennen und richtig zu reagieren, bevor sie größer werden.
Ich versuche gar nicht, mich jeden Tag neu zu motivieren.
Ich habe mir vorgenommen, dieses Projekt zu schaffen – das ist Motivation genug.
Natürlich fühlt sich nicht jeder Morgen und nicht jeder Tag gut an.
Aber genauso wie man nicht jeden Tag Lust auf Arbeit hat und trotzdem hingeht, ist es hier auch:
Ich habe mich entschieden, es zu machen – also mache ich es.
Mein Leitsatz ist dabei ganz einfach:
Einfach machen.
Ich denke nicht in 495 Tagen, sondern immer nur an den heutigen Marathon.
Mein Fokus liegt auf dem, was jetzt ansteht – nicht auf dem, was noch alles kommt.
Außerdem hilft mir:
Mental geht es nicht darum, jeden Tag stark zu sein, sondern dranzubleiben, auch wenn es anstrengend ist.
Dann laufe ich trotzdem los.
Meistens kommt die Lust erst beim Laufen wieder zurück.
Und wenn nicht, dann ist das eben so –
der Marathon wird trotzdem gelaufen.
Nicht jeder Tag fühlt sich gut an, aber das Projekt läuft nicht nach Gefühl,
sondern nach dem Plan: laufen, egal ob Motivation da ist oder nicht.
Ich versuche, gar nicht erst krank zu werden – und denke dabei sehr bewusst positiv:
Ich werde nicht krank.
Zusätzlich vermeiden wir alles, was wir als unnötiges Risiko sehen. Dazu gehört zum Beispiel:
So reduzieren wir äußere Einflüsse so gut es geht und schützen meine Gesundheit für das Projekt.
Kurz und knapp: Nein.
Scheitern gehört nicht zu meinem Wortschatz und auch nicht zu meinen Eigenschaften.
Ich habe mir dieses Projekt vorgenommen – und dann wird es auch durchgezogen.
Ich mache das schon seit vielen Jahren – das ist bei mir einfach in Fleisch und Blut übergegangen.
Ich kann ehrlich gesagt gar nicht richtig erklären, wie ich es mache.
Ich habe sogar schon versucht, ein Tutorial aufzunehmen –
aber selbst da konnte ich es nicht verständlich erklären.
Es ist wie bei vielen Dingen bei mir: Ich mache es einfach.
Und nein:
Der Praktikant macht mir nicht die Haare. 😄
Stand 01.02.2026 habe ich insgesamt 27 Laufschuhe dabei:
Ich wechsle jeden Tag die Schuhe, damit sie sich zwischendurch erholen können.
Ein Paar trage ich im Schnitt etwa 900 Kilometer – je nach Modell und Belastung auch etwas mehr oder weniger.
Das weiß ich ehrlich gesagt nicht genau.
Auf jeden Fall habe ich so viele Laufoutfits dabei, wie ins Auto passen.
Da wir die Kleidung regelmäßig austauschen und waschen lassen, ist für mich wichtig,
dass immer genug frische Sachen da sind – nicht die genaue Zahl.
Aktuell trage ich am liebsten den Hoka Skyward X, vor allem wegen seiner sehr starken Dämpfung.
Mein Lieblingsschuh kann sich aber auch schnell wieder ändern –
ich bin da nicht festgefahren und wechsle je nach Gefühl, Belastung und Modell.
Am Schuh trage ich den COROS POD 2.
Das ist ein kleines Sensor-Gerät von COROS POD 2, das Bewegungsdaten direkt am Fuß misst.
Es hilft dabei, meine Laufdynamik, Schrittfrequenz, Bodenkontaktzeit und andere wichtige Laufmetriken genau zu erfassen – noch genauer als allein über die Uhr.
Ich nutze aktuell zwei Laufuhren von COROS:
Beide Uhren tracken meine Zeit, Kilometer, Pace, Höhenmeter und viele weitere Parameter — und geben mir unterwegs verlässliche Daten über jeden einzelnen Marathon und navigieren mich sicher ins Ziel.
